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Atomkonflikt

Nuklearwaffenexperte: Direkte Bedrohung der USA ist übertrieben

Der US-Experte David Albright erklärt im Interview, warum er eine direkte Bedrohung der USA durch Nordkoreas Waffen für übertrieben hält. China müsse jedoch seine Haltung ändern.

  • Ein Bildschirm in Seoul, Südkorea, zeigt US-Präsident Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un. Foto: dpa

Im Konflikt mit Nordkorea hält der US-Nuklearwaffenexperte David Albright Berichte, wonach Pjöngjangs Atomwaffen eine direkte Bedrohung für die USA darstellen, für übertrieben. Trotzdem glaubt er, dass die Trump-Administration den Druck zu Recht erhöht. Vor allem China müsse seine Haltung ändern, sagt Albright im Gespräch mit Dietmar Ostermann.

BZ: Herr Albright, der Atomkonflikt mit Nordkorea spitzt sich dramatisch zu. Pjöngjang soll in der Lage sein, die USA direkt mit Atomwaffen zu bedrohen. Wie zuverlässig sind diese Angaben?

Albright: Die "Washington Post" hat aus einem Bericht der US-Geheimdienste zitiert, Nordkorea habe inzwischen bis zu 60 Atomsprengköpfe. Ich bin da sehr skeptisch. Im Jahr 2016 hatten sie nach unseren Analysen nicht mehr als 30. Die andere Nachricht in dem Artikel ist, dass sie ihre Sprengköpfe "miniaturisiert", also verkleinert haben. Da sie auch Langstreckenraketen getestet ...

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