Oberrheinfelden hat das Image vom Problemviertel abgestreift

Ingrid Böhm-Jacob

Von Ingrid Böhm-Jacob

Sa, 02. April 2016

Rheinfelden

Das Quartier ist jung, international und kulturell vielfältig. In Oberrheinfelden leben über 2000 Menschen in Wohnblöcken zur Miete, in modernen Eigentumswohnungen und Häusern aus der Gründerzeit der Stadt. Damit sich gemeinsame Identität entwickelt, wurden schon in den 1990er Jahren Programme in der Städtebauförderung verankert.

RHEINFELDEN. Das Quartier ist jung, international und kulturell vielfältig. In Oberrheinfelden leben über 2000 Menschen in Wohnblöcken zur Miete, in modernen Eigentumswohnungen und Häusern aus der Gründerzeit der Stadt. Damit sich gemeinsame Identität entwickelt, wurden schon in den 1990er Jahren Programme in der Städtebauförderung verankert. Stadtverwaltung, Quartiersmanagement und Bewohnerbeirat sehen die Entwicklung positiv. Von sozialen Spannungen und Problemviertel könne nicht die Rede sein. Dass bei der Landtagswahl 24 Prozent AfD wählten, halten Bürgermeisterin Diana Stöcker und Cornelia Rösner (Amt für Familie, Jugend und Senioren) deshalb nicht für ein Alarmzeichen.

In der Analyse kommen beide zur Einschätzung, dass die Wahlbeteiligung in Oberrheinfelden weit unterdurchschnittlich ausfiel (36 Prozent) und somit 69 AfD-Stimmen stärker ins Gewicht fallen als in andern Wahlbezirken. In Nollingen wurden zum Vergleich 70 AfD-Wähler gezählt, in Warmbach 78. Weil dort aber eine höhere Wahlbeteiligung verzeichnet wurde, fiel der rechte Anteil prozentual geringer aus. Die niedrige Wahlbeteiligung in Oberrheinfelden hänge auch damit zusammen, dass viele Migranten von der Wahl ausgeschlossen sind. Diana Stöcker sieht im Ergebnis somit keinen lokalpolitischen Protest und ...

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