Zu Milieustudien auf dem Wasen

Barbara Puppe

Von Barbara Puppe

Mo, 26. Februar 2018

Offenburg

Miriam Lemdjadi inszeniert mit dem Theater im Gewölbe Ödön von Horváths "Kasimir und Karoline" / Premiere am Mittwoch.

OFFENBURG. "Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich...", fühlt Karoline. Auf den Spuren dieser Sehnsucht ist das junge Paar Karoline und Kasimir auf dem Oktoberfest in München unterwegs. Sehnsucht ist das große Thema im 1932 in Leipzig uraufgeführten Volksstück des in Ungarn geborenen deutschsprachigen Schriftstellers. Es spielt zur Zeit der Weltwirtschaftskrise nach 1929. Das Offenburger Theater im Gewölbe bringt es jetzt unter der Regie von Miriam Lemdjadi auf die Bühne.

Kasimir hat gerade seinen Job verloren, er ist frustriert und zweifelt am Bestehen ihrer Liebe, jetzt, wo er seiner Braut nichts mehr bieten zu können meint. Das Stück ist eine Momentaufnahme, Horváth spielt mit der Illusion, die immer wieder zerbricht, anhand von Einzelschicksalen wird das Bild einer deprivierten Gesellschaft gezeichnet. "Seine Aussage ist: Jedes Individuum ist eigentlich determiniert vom Weltgeschehen, es kann sich ...

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