Quecksilbervergiftung

Perus Ureinwohner warten auf Hilfe

Tobias Käufer

Von Tobias Käufer

Mo, 29. Januar 2018 um 22:00 Uhr

Panorama

Viele Menschen vom Volk der Nahua leiden unter Vergiftungen mit Quecksilber. Forscher vermuten den illegalen Goldabbau als Ursache.

Perus Amazonas-Ureinwohner leiden unter einer seltsamen Krankheit. Die Regierung hielt einen Bericht dazu unter Verschluss, der nun an die Öffentlichkeit geraten ist. Demnach haben sich die Indianer mit Quecksilber vergiftet. Woher die Vergiftungen rühren, ist noch unbekannt. Biologen gehen davon aus, dass der illegale Goldabbau im Tropenwald die Ursache sein könnte – auch wenn die Minen Hunderte Kilometer weit entfernt sind.

Das geheime Papier trägt einen eher unauffälligen Namen: "Analyse der gesundheitlichen Situation des Volkes der Nahua von Santa Rosa de Serjali". Verfasst haben es Experten des peruanischen Gesundheitsministeriums, Gegenstand der Untersuchung war die gesundheitliche Verfassung der Nahua-Indigenen in ihrem Lebensraum im Südosten des südamerikanischen Landes. Es geht um seltsame Vergiftungsfälle, die niemand erklären kann.

Ans Licht der Öffentlichkeit kam die Studie allerdings nie, obwohl ihr Inhalt hochbrisant ist. Jetzt hat die britische Tageszeitung The Guardian das Schreiben ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ