Evangelii gaudium

Papst Franziskus will Kirche grundlegend reformieren

kna

Von kna

Di, 26. November 2013 um 13:08 Uhr

Ausland

Mehr Selbstkritik und weniger Pomp: Papst Franziskus entwirft in einer Art Regierungserklärung das Modell einer "Kirche im Aufbruch". Darin bestärkt er indirekt auch die Erzdiözese Freiburg mit ihrer Handreichung an wiederverheiratete Geschiedene.

Seine "Kirche im Aufbruch" sei offen für den Dialog mit allen, heißt es in dem am Dienstag in Rom vorgelegten rund 180 Seiten starken Apostolischen Schreiben "Evangelii gaudium" (Freude des Evangeliums). Darin versucht das Kirchenoberhaupt eine Balance zwischen Tradition und Reform: Eine selbstkritische Kirche müsse für zeitgenössische Entwicklungen offen sein, ohne zugleich auf Grundprinzipien wie die Ablehnung von Abtreibungsgesetzen zu verzichten.

Franziskus warnt vor unrealistischen Erwartungen an das Papstamt: Er glaube nicht, "dass man vom päpstlichen Lehramt eine endgültige oder vollständige Aussage zu allen Fragen erwarten muss, welche die Kirche und die Welt betreffen", betont das Kirchenoberhaupt in dem Schreiben. Der Text fasst anlässlich des am vergangenen Sonntag zu Ende gegangenen ...

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