Pfarrgemeinderatswahl: Das Ergebnis steht fest

Martha Weishaar

Von Martha Weishaar

Di, 07. April 2020

Bonndorf

In der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach gaben 550 Katholiken ihre Stimmen ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 13,66 Prozent.

BONNDORF/WUTACH. Am Sonntag wählten die Katholiken der Erzdiözese Freiburg ihre Pfarrgemeinderäte. Bedingt durch die Corona-Krise mit zwei Wochen Verspätung, denn ursprünglich war die Wahl auf den 22. März terminiert. In der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach kandidierten 15 Frauen und Männer für einen der insgesamt 17 Sitze, die zu vergeben waren. Die Wahlbeteiligung lag mit 550 abgegebenen Stimmzetteln bei 13,66 Prozent. Das sind zwar knapp sieben Prozent weniger als bei der Wahl vor fünf Jahren (20,48 Prozent), doch immer noch mehr als im Vergleich zur Wahlbeteiligung in der gesamten Erzdiözese (9,55 Prozent) und dem Dekanat (11,39 Prozent). Pfarrer Fabian Schneider ist vor dem Hintergrund, dass infolge der Corona-Krise lediglich per Briefwahl oder Internet gewählt werden konnte, zufrieden, dass trotzdem so viele Gemeindemitglieder ihr Votum abgaben. Von 4025 Wahlberechtigten stimmten 105 per Briefwahl und 445 online ab. Bei den Briefwählern waren fünf Stimmzettel ungültig, was darauf zurück zu führen ist, dass einige Wähler alle drei Kandidaten für Lembach wählten. Da Lembach jedoch nur zwei Sitze zustehen, waren diese Stimmzettel ungültig. Auch bei den online abgegebenen Stimmzetteln waren etliche ungültig.

Das Wahlergebnis
Marco Johner, Bonndorf, (441); Julian Vesenmayer, Bonndorf, (429); Udo Huber, Ewattingen (410); Sandra Güntert, Ewattingen (407); Nadine Keller, Ewattingen, (395); Melanie Mutter, Dillendorf/Brunnadern (381); Alissa Zeien, Bonndorf (363); Thomas Eichhorn, Wellendingen/Wittlekofen (362); Ingeborg Götz, Bonndorf (362); Jana Stoll, Gündelwangen/Boll/Holzschlag (352); Gisela Giesecke-Stutz, Dillendorf/Brunnadern (340); Kerstin Stegerer, Gündelwangen/Boll/Holzschlag (339); Thomas Troll, Lembach (285); Anna Raufer, Lembach (248).

Ferner entfielen 18 Stimmen auf Barbara Benz (Münchingen) und 11 Stimmen auf Elisabeth Blattert (Wellendingen), die jedoch beide nicht kandidiert hatten. Sie werden nun gefragt, ob sie zur Mitwirkung im Gremium bereit sind, da beide Gemeinden noch freie Mandate haben.