Energie

Photovoltaikanlage mit Stromspeicher kombinieren: Experten raten ab

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Sa, 25. Mai 2019 um 19:13 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Etwa jede zweite private Photovoltaikanlage wird heutzutage mit Batterie ausgeliefert. Verbraucherschützer raten jedoch: Lieber eine größere Anlage bauen und auf den Speicher verzichten.

Bei vielen privaten Solarstromanlagen ist ein Heimspeicher im Paket. Allein 2018 wurden rund 40 000 Batterien in deutschen Kellern installiert. Ihre Gesamtzahl überschreitet inzwischen die Marke von 120 000, bei einem Bestand von mehr als 1,7 Millionen Photovoltaikanlagen. In der Summe liegt die Leistung der Heimspeicher bei rund 400 Megawatt, ihre Kapazität bei etwa 1000 Megawattstunden. Das entspricht der Erzeugung eines Großkraftwerks in einer Stunde. Aber: Lohnt sich ein Speicher im Keller wirklich?

Was sagt die Solarbranche?
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) weist darauf hin, dass mit einem Heimspeicher der Eigenverbrauch des Solarstroms gesteigert werden könne. Der Eigenverbrauch ist es inzwischen vor allem, der bei einer Photovoltaikanlage auf dem Dach die Rendite bringt. Bis vor sieben Jahren rechneten sich Solarstromanlagen aufgrund der hohen Einspeisevergütung. Seit die Vergütungssätze aber unter den Preis des Netzstroms gesunken sind, ist es attraktiver, den Solarstrom selbst zu nutzen.

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