Pokale an viele treffsichere Schützen überreicht

Karin Stöckl-Steinebrunner

Von Karin Stöckl-Steinebrunner

Di, 12. November 2019

Dachsberg

Zur Königsfeier des Schützenvereins 1890 Wittenschwand in Ibach waren viele Mitglieder gekommen.

IBACH / DACHSBERG (kss). Bei seiner alljährlichen Königsfeier, die in diesem Jahr in Ibach stattfand, konnte der Schützenverein 1890 Wittenschwand eine große Anzahl von Mitgliedern begrüßen. Stolz verwies der Vorsitzende Hubert Mutter-Böhler auf die aktuelle Mitgliederzahl von 80 Aktiven, wobei etliche Zugänge aus Höchenschwand zu verzeichnen seien. Vergeben wurden bei der Königsfeier sowohl die Pokale für das Königsschießen als auch für die Sieger bei den Luftgewehr- und Kleinkaliberschützen.

Letztere Pokalsieger werden ermittelt, indem alle Ergebnisse übers Jahr hinweg gesammelt und aus diesen der beste Durchschnitt errechnet wird. Beim Luftgewehr konnte sich unter 16 Pokalanwärtern Christoph Bockstaller als Sieger durchsetzen, den Kleinkaliberpokal errang in diesem Jahr Christoph Denz.

Das Königsschießen läuft im Gegensatz dazu relativ unvorhersehbar ab. Geschossen wird dabei auf quadratische Scheiben mit Schachbrettmuster, wobei die Kästchen unterschiedliche Punktzahlen beinhalten, zu denen auch Minuspunkte gehören. Die schlussendlich erreichte Punktezahl ist also mehr oder weniger ein Zufallsergebnis – wobei allerdings die aktuelle Auswertung doch erkennen ließ, dass auch hier die Übung zumindest den Meister bedeutend wahrscheinlicher macht. Diesjährige Königin nämlich wurde Patricia Böhler, den Rang des ersten Ritters konnte Christoph Denz ergattern und den des zweiten Ritters Hubert Mutter-Böhler für sich verbuchen. Zur Erheiterung aller wurde bei dieser Ehrung auch eine Schlussleuchte für das schlechteste Ergebnis überreicht. Wirklich ganz dem Zufall überlassen ist der Gewinn der Ehrenscheibe. Deren Vergabe wird vollkommen blind ermittelt. Dabei wird auf zwei hintereinander liegende Scheiben geschossen, von denen der hinteren, nicht sichtbaren an beliebiger Stelle ein weißer Punkt aufgeklebt wird. Wer diesem Punkt mit einem Treffer am nächsten kommt, gewinnt die Ehrenscheibe. In diesem Fall war Gerhard Thoma der glückliche Gewinner.