Fake-Einbrüche

Polizei warnt aktuell vor betrügerischen Anrufen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 07. April 2021 um 16:50 Uhr

Freiburg

Im Freiburger Stadtgebiet häufen sich betrügerische Anrufe. Die Polizei warnt und empfiehlt, im Zweifel den Notruf 110 zu wählen.

Aktuell kommt es im Stadtgebiet Freiburg zu einer Häufung betrügerischer Anrufe. Wie die Polizei mitteilt, wurden am Mittwoch, 7. April, bis 15.30 Uhr bereits vier Fälle gemeldet. Die Masche war meist dieselbe: Angeblich gab es Einbrüche in der Nähe und die Polizei habe dort einen Notizzettel mit der Anschrift der Angerufenen gefunden. Man wolle sich nun über die Vermögensverhältnisse erkundigen.
Bisher sei es noch nicht zu einem erfolgreichen Betrug gekommen, es sei jedoch nicht auszuschließen, dass die Täter weitere Personen anrufen, so die Polizei.
Nicht selten weiteten sich die Betrugsversuche auch auf die umliegenden Landkreise aus, weshalb auch im Freiburger Umland zu besonderer Vorsicht geraten wird. Nicht auszuschließen ist zudem, dass die Täter auch auf andere Maschen zurückgreifen, wie beispielsweise Enkeltrick- oder Schockanrufe im Zusammenhang mit Corona.
Die Polizei rät:
  • Seien Sie achtsam, wenn Sie am Telefon oder Computer nach hohen Geldbeträgen oder sonstigen Wertsachen gefragt werden. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Die Polizei und Bankinstitute fragen Sie nie nach Wertsachen oder Geldbeträgen. Beenden Sie umgehend das Gespräch und rufen sie die echte Polizei unter 110 an.
  • Die Polizei ruft Sie nie unter der Notrufnummer 110 an.
  • Seien Sie gewiss: Ärzte verlangen für angeblichen
    Notbehandlungen im Zusammenhang mit Corona keine Bezahlung.
  • Warnen Sie als Sohn, Tochter, Enkel et cetera insbesondere Ihre älteren Angehörigen vor den aktuellen Betrugsmaschen. Treffen Sie innerhalb Ihrer Familie Absprachen.
  • Enkeltrick/Schockanruf: Wird Ihnen mitgeteilt, ein naher Verwandter oder Bekannter befinde sich in einer Notlage (Unfall mit Todesfolge verursacht, Immobilienkauf, Autokauf et cetera), beenden Sie das Gespräch und nehmen Sie umgehend Kontakt zu der von den Anrufern genannten Person auf, um den Sachverhalt zu klären.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • In allen oben genannten Fällen nehmen Sie beim geringsten Verdacht bitte Kontakt mit der Polizei über die kostenlose Notrufnummer 110 auf.