POLIZEINOTIZEN

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 03. April 2021

Winden im Elztal

WINDEN

Gegenverkehr übersehen

Infolge eines heftigen Zusammenstoßes von zwei Pkws bei Winden mussten am Dienstag zwei Autofahrerinnen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wie die Polizei berichtet, waren die zwei Frauen mit ihren Pkw in gegensätzlicher Richtung auf der B 294 unterwegs. Die in Richtung Elzach Fahrende wollte gegen 13 Uhr nach links in den Ortskern Niederwinden abbiegen. Aus bisher nicht konkret nachvollziehbaren Gründen tat sie dies, obwohl ihr genau zu diesem Zeitpunkt die andere Autofahrerin entgegenkam. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von weit über 10 000 Euro.

Motorradunfall

Am Mittwochmorgen, gegen 6.45 Uhr, befuhr ein Motorradfahrer die B 294 zwischen Bleibach und Elzach und überholte in Höhe des Bahnhofs Niederwinden ein Auto. Beim Wiedereinscheren verlor er die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Beim Sturz wurde der Kradfahrer schwer verletzt, weshalb er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Wie die Polizei berichtet, war die Fahrbahn für die Dauer der Unfallaufnahme nur eingeschränkt nutzbar, was im Berufsverkehr zu Behinderungen führte.

GUTACH

Transport gestoppt

In der Nacht auf Donnerstag sollte der Schwertransport einer polnischen Firma durch die Polizei von Gutach zur Autobahn begleitet werden. Bei einer vorherigen Überprüfung der Fahrzeuge durch die Spezialisten der Verkehrspolizei Freiburg kam laut Polizeibericht Überraschendes zu Tage: An den drei Achsen des Sattelanhängers waren die Bremsscheiben verschlissen und eine Bremse war komplett ohne Funktion. Bei einem Reifen sei das Stahlgewebeband (Karkasse) bereits sichtbar gewesen. An der ersten Achse der Sattelzugmaschine waren beide Bremsscheiben gerissen, berichtet die Polizei weiter. Eine Vorführung beim TÜV Freiburg ergab, dass beide Fahrzeuge verkehrsunsicher waren. Der Transport nahm somit ein Ende, bevor er überhaupt begonnen hatte. Beide Fahrzeuge wurden in eine Freiburger Werkstatt verbracht. Mit Ladung war der Transport 4,50 Meter breit, knapp 4,50 Meter hoch und wies ein Gesamtgewicht von insgesamt 40 Tonnen auf. "Nicht auszudenken, was auf der Fahrt hätte passieren können, zumal der Transport erst in Hamburg hätte enden sollen", endet der Polizeibericht.