PRESSESTIMMEN

afp

Von afp

Sa, 12. September 2020

Pressestimmen

Viel Leid erspart

Die "Frankfurter Allgemeine" schreibt zu Trumps Corona-Politik:

"Wenn der Präsident von Beginn der Epidemie an (...) verantwortungs- und pflichtbewusst gehandelt hätte, wenn er nicht immer wieder die Sache, wie er selbst zugibt, vorsätzlich bagatellisiert hätte, dann wäre den Amerikanern womöglich viel Leid erspart geblieben. Andere Politiker in hoher Verantwortung ließen die Bürger über den Ernst der Lage nicht im Unklaren. Auch darüber, wie viel Schuld Präsident Trump trägt, werden die Wähler demnächst ihr Urteil fällen."

Fabulierende Linke

Der Berliner "Tagesspiegel" zu Äußerungen von Linken-Politikern zum Giftanschlag auf den Kreml-Kritiker Nawalny:

"Angesichts des Anschlags (...) wird linkerhand von Machenschaften ,der Geheimdienste’ fabuliert, und der Plural, der offenbar auch deutsche Dienste mit einbezieht, grenzt schon an die Kreml-Unterstellung, auch Berlin könnte seine Giftfinger mit im Spiel haben. So ist die Linkspartei dabei, ihre für 2021 erstmals ernsthafter diskutierte Regierungsfähigkeit in einer rot-rot-grünen Koalition im Bund wieder ad absurdum zu führen."