PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Do, 15. Oktober 2020

Pressestimmen

Gewöhnungsbedürftig

Zur Frankfurter Buchmesse schreibt die "Rhein-Neckar-Zeitung" aus Heidelberg:

"Verlage sparen Hotelrechnungen, Honorare und Lizenzgebühren können natürlich genauso gut im Netz ausgehandelt werden und die Autoren haben Gelegenheit, (E-Mail-)Kontakt zu ihren Lesern aufzunehmen. (..) Doch bei aller Schönrednerei: Das ist nicht die Buchmesse, wie man sie kennt. Es ist eine neue Form, an die man sich gewöhnen muss, auch weil 2021 ähnlich wie dieses Jahr ein Corona-Jahr sein wird."

Zwiespältig

Zur Inflationsrate meint der "Nordbayerische Kurier" aus Bayreuth:

"Die Inflation, früher Schreckgespenst, ist zur Wunschvorstellung geworden. Doch was die Statistik mit kühler Sachlichkeit aus Warenkörben berechnet, stellt sich praktisch oft anders dar. (...) Wohnen, meist der größte Ausgabeposten, wird mit einer Geschwindigkeit teurer, die viele überfordert. Sprit und Heizöl sind billiger geworden, doch die Altersvorsorge schmilzt wegen fehlender Zinsen zusammen. Und so bleibt für die meisten Menschen die Bilanz unterm Strich negativ – auch wenn die Preise gerade nicht steigen."