Frankfurt

Prozess im Mordfall Lübcke: Stephan E. widerruft sein Geständnis

Marius Buhl

Von Marius Buhl

Di, 30. Juni 2020 um 19:56 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Am dritten Prozesstag im Mordfall Walter Lübcke widerruft der Angeklagte Stephan E. sein Geständnis. Stattdessen bezichtigt er seinen Freund Markus H. den Kasseler Regierungspräsidenten getötet zu haben.

Woran erkennt man, ob jemand lügt? Das ist die Frage, die über allem steht an diesem Dienstag in Frankfurt, Prozesstag Nummer drei im Mordfall Walter Lübcke. Auf der Anklagebank hat wieder Stephan E. Platz genommen, die Haare frisch geschnitten, der dunkle Anzug wie an den ersten beiden Prozesstagen etwas zu weit. Der Generalbundesanwalt ist überzeugt, dass es E. war, der den Kasseler Regierungspräsidenten am 1. Juni 2019 auf dessen Terrasse in Istha erschossen hat.
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Hauptsächlich stützen sich die Ankläger dabei auf das Geständnis, das E. wenige Wochen nach der Tat abgegeben hatte. Ein Video dieses Geständnisses führte der Strafschutzsenat unter Vorsitz des Richters Thomas Sagebiel am zweiten Prozesstag vor knapp zwei Wochen vor – und E. schilderte darin detailliert, wie er sich Waffen besorgte, das ...

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