BZ-Interview

Psychologe rät zu weniger Alkohol und mehr Zuhören an Weihnachten

Jannik Jürgens

Von Jannik Jürgens

Di, 24. Dezember 2019 um 14:40 Uhr

Gesundheit & Ernährung

BZ-Plus Weihnachten bedeutet für viele Stress und das Zurückfallen in alte Rollen. Doch das muss nicht sein. Wie man ein friedliches Fest feiern kann, hat Jannik Jürgens den Psychologen Moritz Pohlmann gefragt.

BZ: Herr Pohlmann, kommt es an Weihnachten häufiger zu Streit?

Pohlmann: Die Angst vor einem möglichen Streit an Weihnachten ist bei vielen Menschen sehr präsent. Und auch die Erinnerung an mit Streit vergiftete Festtage spielt eine größere Rolle. Allerdings habe ich keine Statistiken gefunden, die diese These bestätigen. Was man weiß: Über die Weihnachtsfeiertage ist die Rate der Herzinfarkte höher als sonst. Das kann sowohl mit dem Stress als auch mit dem Essen zu tun haben.

"Weihnachten löst in uns allen die Sehnsucht nach familiärer Geborgenheit aus. Die erlebte Realität ist aber häufig eine enttäuschend andere." Moritz Pohlmann BZ: Haben Sie eine Erklärung für den Streit? Weihnachten gilt als Fest der Liebe.

Pohlmann: Eines vorweg: Streit per se steht nicht in Widerspruch zu Liebe. Wenn Streit auf Grundlage gegenseitiger Wertschätzung und der Bereitschaft geschieht, ...

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