Putins Parade im Zeichen der Seuche

Stefan Scholl

Von Stefan Scholl

Do, 25. Juni 2020

Ausland

BZ-Plus Russlands Präsident präsentiert sich auf dem Roten Platz als Hüter der historischen Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg.

Die Paradetruppen drängen sich in Reih und Glied, ein Tusch wird gespielt, dann gratuliert Wladimir Putin Russland, der Armee und den ausländischen Gästen zum Sieg im Großen Vaterländischen Krieg. "Unmöglich, sich vorzustellen, was aus der Welt geworden wäre, wenn sich die Rote Armee nicht zu ihrer Verteidigung erhoben hätte."

Der russische Staatschef hatte die Parade zum Sieg über Hitlerdeutschland vom 9. Mai auf den 24. Juni verlegt – wegen der Pandemie. Die ist zwar in Russland noch immer nicht ausgestanden, täglich werden mehr als 7000 Neuinfizierte gemeldet. Putin aber redet lieber – wie so oft – über die Heldentaten des Sowjetvolkes und über die Schaffung eines Sicherheitssystems für die ganze Welt. "Nur gemeinsam können wir sie gegen neue gefährliche Bedrohungen beschützen."

Russlands Elitetruppen marschieren schneidig, oft lächelnd, ohne Masken oder ...

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