Raketenforscher landeten im Kreis

Hans-Jürgen Truöl

Von Hans-Jürgen Truöl

Mo, 24. November 2008 um 17:00 Uhr

Kreis Emmendingen

Wolfgang Trost hat fürs "s Eige zeige" spannende Geschichten aus den Umbruchjahren der Nachkriegszeit recherchiert.

KREIS EMMENDINGEN. Ein Hauch Weltpolitik streifte direkt nach dem Ende des 2. Weltkrieges den Kreis Emmendingen: Mehrere Wissenschaftler und Ingenieure, die bis 1945 in Peenemünde im Auftrag Hitlers an der Entwicklung der V 2 mitgewirkt hatten, wurden von den Franzosen engagiert und ließen sich in Emmendingen, Riegel und Denzlingen nieder. Wolfgang Trost, Neffe eines der damaligen Raketenforschers, hat die spannende und brisante Geschichte recherchiert.

Allgemein bekannt ist, dass sich die Alliierten nach dem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland aus dem großen Fundus an Ballistik-Experten bedienten. Dass Hitler die Raketenpioniere förderte, ist eine Folge des Versailler Vertrags 1918: den Deutschen wurde nach dem 1. Weltkrieg der Besitz schwerer Artillerie untersagt, während über Raketen im Vertrag nichts stand. An Raketen als Waffe dachte damals in der Politik noch kaum jemand. In Wissenschaft ...

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