Hybride in allen Formen

dpa/SP-X

Von dpa & SP-X

Sa, 01. August 2020

Auto & Mobilität

MODELLPFLEGE: Mercedes-Benz E-Klasse.

Nach rund vier Jahren am Markt überarbeitet Mercedes seine Modelle der Mittelklasse in all ihren Varianten. Was ist neu bei den Dauersellern von Mercedes?

So fahren laut Hersteller nicht nur Limousine und der Kombi T-Modell, sondern auch der Geländekombi All Terrain sowie Coupé wie auch Cabrio aufgefrischt zu den Händlern. Die Modelle bekommen neben einer retuschierten Front mit geänderten Scheinwerfern und einem neuen Heck vor allem ein modernisiertes Interieur mit dem Bediensystem MBUX und großem Touchscreen, eine neue Generation von Lenkrädern sowie sparsamere Motoren.

Für die überarbeitete E-Klasse gibt es nicht nur sieben Plug-in-Hybride, für die Mercedes in Limousine und Kombi Benziner und Diesel mit Heck- oder Allradantrieb, E-Motoren und Pufferbatterie kombiniert. Sondern in der Baureihe geben auch zwei ganz neue Benziner ihren Einstand, die beide mit einem integrierten Startergenerator mit 15 kW Boostleistung und 48-Volt-Technik ausgestattet sind: Ein 2,0 Liter großer Vierzylinder mit 200 kW/272 PS sowie ein Sechszylinder, der aus drei Liter Hubraum 270 kW/367 PS schöpft.

Insgesamt soll das Benziner-Spektrum von 115 kW/156 PS bis 270 kW/367 PS ausgebaut werden. Die Diesel sollen eine Bandbreite von 118 kW/160 PS bis 243 kW/331 PS abdecken. Und da sind die AMG-Versionen noch nicht dabei. Die Preise beginnen einstweilen bis 48 140 Euro für die E 200 Limousine.

Der Werkstuner AMG steuert einen neuen E 53 mit einem drei Liter großen Sechszylinder bei, der 320 kW/435 PS leistet und von einem 16 kW-Booster unterstützt wird. Während dieser auch in Coupé und Cabrio angeboten wird, bleiben die Achzylindermoelle E 63 und E 63 S mit bis zu 450 kW/612 PS Limousine und T-Modell vorbehalten.

Erweitert wird der Kompetenzbereich der Assistenzsysteme: Sie können in engeren Lücken schneller einparken und zum Beispiel das Tempo des Abstandstempomaten auch weiter vorausschauend dem Verkehrsfluss anpassen. Der serienmäßige Kollisionsverhinderer greift künftig mit dem Fahrassistenzpaket beim Abbiegen über die Gegenfahrbahn ein, sollte der Fahrer einen entgegenkommenden Linksabbieger übersehen. Der aktive Tempomat passt die Geschwindigkeit auf Grundlage von Naviinformationen und Tempolimits an. Zudem wird mit der Einbindung von Echtzeitverkehrsdaten auch das Tempo vor Staus automatisch gesenkt. Der Spurfolgeassistent beherrscht auf Wunsch dank Rettungsgassenfunktion auch eine außermittige Spurführung. Neu ist zudem eine auf dem Totwinkel-Assistenten basierende Ausstiegswarnung, die Türunfälle etwa mit Radfahrern vermeiden soll.