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Netzkultur

So arbeitete eine Meldestelle für den Hass im Netz

Seit Juli sind die Betreiber von Sozialen Netzwerken verpflichtet, Hassbotschaften zu löschen. Zu denen, die das Netz beobachten, gehört auch das Demokratiezentrum Baden-Württemberg.

  • Das Demokratiezentrum Baden-Württemberg meldet Einträge an Seitenbetreiber oder erstattet Anzeige. Foto: dpa

"Das hier wurde zum Beispiel heute gemeldet", sagt Stephan Ruhmannseder und klickt ein Bildschirmfoto, einen sogenannten Screenshot, auf seinem Laptop an. Auf dem Monitor erscheint ein Facebook-Post von "Focus-Online", in dem verlinkten Artikel geht es um Hilfsorganisationen, die im Mittelmeer Migranten retten. Unter dem Beitrag hat jemand einen Kommentar hinterlassen: Er fände es besser, steht da sinngemäß, wenn man Schlepper und Seenot-Retter im Meer versenken würde. Das Profil des Kommentators zeigt das Porträtfoto eines älteren Mannes und einen normal klingenden Namen, Vorname Wilfried.

Wo hört Meinung auf – und wo fängt Hass an?
"Das bewegt sich wohl im Bereich der Meinungsfreiheit", sagt Ruhmannseder. "In solchen Fällen antworte ich dem Melder, dass das nicht justiziabel ist, und mache ...

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