HINTERGRUND

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Di, 15. Oktober 2019

Gesundheit & Ernährung

Tipps zur wirksamen Schlafhygiene

Bestimmte Verhaltensweisen in der Ernährung, im Tagesablauf und bei den Schlafgewohnheiten können helfen, Ein- und Durchschlafstörungen zu verringern. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) fasst diese unter dem Begriff Schlafhygiene zusammen. So sollte das Bett in einem dunklen und ruhigen Raum stehen, der eher kühl und mit frischer Luft versorgt ist. Gegen Licht helfen dicke Vorhänge oder eine Schlafbrille, gegen akustische Störungen Ohrenstöpsel. Bisher ist keine Ernährungsgewohnheit bekannt, die den Schlaf stört – mit Betonung auf Gewohnheit. Wer außerhalb des üblichen Musters isst, zum Beispiel spät eine üppige Mahlzeit zu sich nimmt, muss eher mit nächtlichen Problemen rechnen. Das Gleiche gilt für den regelmäßigen Konsum von Koffein oder Nikotin: Hier können nachts auftretende Entzugserscheinungen Kaffeefreunde und Raucher wachhalten. Die DGSM empfiehlt, in den vier Stunden vorm Zubettgehen auf koffeinhaltige Getränke und Medikamente zu verzichten und tagsüber nur moderat Kaffee zu trinken. Ein Zuviel an Ruhe mag der Körper nicht, regelmäßig Sport kann beim Ein- und Durchschlafen helfen. Verzichten sollte man auf den Mittagsschlaf und nur dann

ins Bett gehen, wenn man richtig müde ist. Aufstehen sollte man zur gleichen Uhrzeit, auch am Wochenende. Bei andauernden Schlafstörungen ist eine Ursachensuche ratsam, bei zu viel Stress können Entspannungsübungen, Meditation und Biofeedback helfen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.dgsm.de