Menstruationshygiene

Immer mehr Frauen benutzen Menstruationstassen

Dora Schöls

Von Dora Schöls

Mi, 05. Februar 2020 um 09:39 Uhr

Gesundheit & Ernährung

BZ-Plus Mittlerweile stehen sie in den Regalen fast aller Drogeriemärkte neben Binden und Tampons: Menstruationstassen. Immer mehr Frauen schätzen deren Bequemlichkeit und Nachhaltigkeit.

Etwas merkwürdig fühlt sie sich schon an, die Menstruationstasse. Ein gummiartiges Becherchen, das sich zusammenfalten lässt, unten drei kleine Kügelchen. Der Hersteller empfiehlt der Erstanwenderin als Technik den "C-Fold": Eine Seite der Tasse einknicken, sodass sie von oben wie ein "C" aussieht. So soll sie ganz einfach in die Vagina einzuführen sein. Dort faltet sie sich wieder auseinander, saugt sich durch leichten Unterdruck fest – und fängt das Menstruationsblut auf.

Die Menstruationstasse ist ein neuer Trend in der Welt der Monatsblutung. 88 Prozent der Frauen in Deutschland kennen die Alternative zu Tampon oder Binde, knapp ein Fünftel hat die Tasse bereits ausprobiert, das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research im vergangenen Jahr. Dabei ist die Tasse keine neue Idee, bereits 1935 meldete die Erfinderin Leona W. Chalmers in den USA das Patent an.

Besonders junge Frauen wollen Müll vermeiden
Die Mehrheit der Frauen verwendet nach wie vor herkömmliche Menstruationsartikel, so die Ergebnisse von Splendid Research. Doch viele Frauen machten sich Gedanken, wie nachhaltig ihre Hygieneprodukte seien. Für 72 Prozent spielt der Umfrage zufolge auch die Vermeidung von chemischen Zusätzen in den Produkten eine wichtige Rolle. "Angesichts eines immer präsenteren Bewusstseins für Nachhaltigkeit wird der Wunsch nach kunst- und schadstofffreien Produkten ...

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