RATSNOTIZEN

Sarah Trinler

Von Sarah Trinler

Sa, 27. März 2021

Todtnau

TODTNAU

Badöffnung vorbereiten

Bürgermeister Andreas Wießner holte in der Gemeinderatssitzung ein Stimmungsbild vom Gremium ein, ob die Öffnung des Schwimmbads vorbereitet werden solle. Niemand könne sagen, wie die Corona-Pandemie sich noch entwickeln werde. Falls das Bad öffnen dürfe, ist anzunehmen, dass wieder besondere Auflagen erfüllt werden müssen. "Ohne den Förderverein geht das nicht", sagte Wießner. Der Verein habe aber bereits seine Unterstützung zugesagt. "Wir sollten eine Öffnung auf jeden Fall vorbereiten. Was im Mai ist, weiß kein Mensch, wir sollten aber kurzfristig reagieren können", sagte Steffen Lehr (CDU) und fand damit Zustimmung im Gremium. Die Stadtverwaltung werde die Gespräche aufnehmen, so Wießner.

Spucktests bestellt

Thomas Baur (SPD) fragte, warum an den Todtnauer Schulen noch keine Schnelltests angeboten würden, während in anderen Kommunen Schüler im Präsenzunterricht bereits getestet würden. "Wir bemühen uns derzeit täglich", sagte Bürgermeister Andreas Wießner. In Absprache mit der Stadt Schönau und dem Gesundheitszentrum Todtnau habe man sich für Spucktests entschieden, die allerdings im Vergleich zu den Stäbchentests bislang nicht vom Land übernommen werden. "Der Spucktest hat die höchste Akzeptanz bei den Eltern", betonte Wießner. Wenn schon ein Testangebot in Schulen gemacht würde, sollte es auch von den Eltern angenommen werden. Die Spucktests sind bestellt und sollten diese Woche geliefert werden.FRÖHND

Gegen Wolfszaun

Auch in der Gemeinderatssitzung Fröhnd kamen die viel diskutierten Wolfszäune auf den Plan. Bürgermeisterstellvertreter Horst Marterer, seines Zeichens auch Jagdpächter auf Fröhnder Gemarkung, sprach sich deutlich gegen die aktuelle Regelung aus. "Der Wolf ist ein schlaues Tier. Bemerkt er die Umzäunung, umkreist er die Herde einfach, bis die Tiere vor Angst über den lediglich 1,20 Meter hohen Zaun springen. Für mich als Jagdpächter bedeutet eine Wolfsumzäunung den Wegfall dieses Gebietes aus meiner Jagdpacht." Marterer kündigte an, in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen den Antrag zu stellen, vom Wolfszaun umgebene Gebiete aus der offiziellen Jagdpacht herauszurechnen.

Einsparung durch LED

Moderne LED-Beleuchtung wird in den Fröhnder Teilorten Holz und Künaberg installiert, so entschied der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Ein großer Aspekt in der Entscheidungsfindung für solarbetriebene Straßenbeleuchtung war der finanzielle Aufwand, denn im Vergleich zu herkömmlichen mit einer Erdleitung verbundenen Straßenlampen können hier bei einer Anzahl von fünf zu errichtenden Masten rund 4300 Euro eingespart werden. Die Beleuchtung ist programmierbar und beinhaltet eine dämmerungsabhängige Lichtschaltung.