RATSNOTIZEN

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 11. Mai 2022

St. Peter

ST. PETER

Acht Wohnungen

Die Gemeinde St. Peter konnte im zurückliegenden Monat acht Mietverträge für Flüchtlingswohnungen unterschreiben. Derzeit sind der Verwaltung zufolge 22 ukrainische Flüchtlinge in der Gemeinde gemeldet, davon acht Kinder. Zwei Wohnungen können noch belegt werden.

KIRCHZARTEN

"Daumen drauf"

Die Gemeinde Kirchzarten möchte die Ortsmitte gestalten und hofft dafür auf Landeszuschüsse innerhalb der Städtebauförderung. In der jüngsten Gemeinderatssitzung brachte das Gremium einstimmig eine Satzung auf den Weg, die der Gemeinde in diesem Bereich ein Vorkaufsrecht einräumt. Wird im Ortskern ein Grundstück verkauft, kann die Gemeinde vorgreifen – muss aber nicht, wie Bürgermeister Andreas Hall erklärte. Barbara Schweier (Grüne) bezeichnete es als beruhigend, diese Möglichkeit zu haben. Harald Schauenberg (Freie Wähler) begrüßte das Vorkaufsrecht ebenfalls, wagte mit Blick auf die Haushaltslage aber zu bezweifeln, "dass wir es jemals anwenden können". Dass das Vorkaufsrecht nicht jedem schmecken werde, konstatierte Maxi Glaser (CDU). Peter Meybrunn (SPD) formulierte salopp: "Gut, dass wir künftig den Daumen drauf haben."

Diakonie kann bauen

Grünes Licht für die zweite Bebauungsplanänderung im Gebiet "Lindenau West" und damit für die Baupläne des Diakonischen Werks in Kirchzarten (siehe BZ vom 11. April): Der Gemeinderat hat jetzt die entsprechende Satzung einstimmig beschlossen.

Eine Million Euro

Gut eine Million Euro hat die Gemeinde Kirchzarten in der jüngsten Ratssitzung ausgegeben: Das Gremium stimmte der Auftragsvergabe für die Erweiterung des Zartener Kindergartens zu. So sind jetzt Elektroinstallationen, Blitzschutz-, Erdbau-, Rohbau-, Gerüst-, Flachdachabdichtungs-, Blechner- und Fensterarbeiten vergeben. Martin Götz, der in seiner Funktion als Architekt über die Bauarbeiten informierte, zeigte sich erleichtert darüber, dass auf alle Ausschreibungen tatsächlich Angebote eingegangen sind – wenngleich nicht unbedingt viele. So habe man beispielsweise zwölf Firmen aufgefordert, ein Angebot für die Elektroinstallationsarbeiten abzugeben, eingegangen sei letztlich eines. Seit der Berechnung vor einem Dreivierteljahr sind die Kosten Götz zufolge deutlich gestiegen. Karin Hauser (Grüne) erklärte, dass sich die emotionale Debatte rund um den Kindergarten im Ortsteil Zarten inzwischen wieder beruhigt habe.