Ermittlungen

Renault-Fahrerin soll bei Maulburg auf die Gegenfahrbahn geraten sein

BZ, nic

Von BZ-Redaktion & Nicolai Ernesto Kapitz

Mi, 09. Oktober 2019 um 15:37 Uhr

Maulburg

Die Polizei veröffentlicht nach dem Unfall bei Maulburg weitere Infos. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 44-Jährige mit ihrem Renault auf die Gegenfahrbahn geriet. Sie schwebt weiter in Lebensgefahr.

Nach dem tödlichen Unfall auf der B 317 am Dienstagmittag bei Maulburg hat die Polizei am Mittwoch weitere Ermittlungsergebnisse veröffentlicht. Demnach handelt es sich bei dem Mann, der bei dem Frontalzusammenstoß tödlich verletzt wurde, um den 63-jährigen Fahrer des weißen Fords, der mit seiner 56-jährigen Beifahrerin von Schopfheim in Richtung Maulburg unterwegs war.

Zustand der Fahrerin ist weiterhin kritisch

Nach bisherigem Ermittlungsstand soll die 44-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Renault zusammen mit einem zehnjährigen Kind von Maulburg in Richtung Schopfheim gefahren und aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten sein.

Dort kam es zur Frontalkollision mit dem Ford, in deren Folge dieser nach rechts von der Fahrbahn geschleudert wurde. Der Zustand der 44-Jährigen war am Mittwoch nach Auskunft der Polizei immer noch kritisch. Sie war mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Helikopter in eine Klinik geflogen worden.

Sperrung dauerte bis 19 Uhr

Die 56-jährige Mitfahrerin im Ford wurde bei dem Unfall schwer, das zehnjährige Kind im Renault mittelschwer verletzt. Es entstanden rund 30.000 Euro Sachschaden. Die B 317 war bis kurz vor 19 Uhr komplett gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt das Verkehrskommissariat Weil am Rhein.