Alperenler-Moschee

Rheinfelden: Ärger um Lautsprecher auf dem Minarett

Arne Bensiek

Von Arne Bensiek

Mo, 12. Oktober 2009 um 20:25 Uhr

Rheinfelden

Die einen sehen ihr Vertrauen missbraucht, die anderen glauben, nichts Verbotenes getan zu haben: Vor etwa drei Wochen hat die türkische-muslimische Gemeinde Rheinfelden auf dem Minarett der Alperenler-Moschee drei Lautsprecher für den Gebetsruf installiert.

Dabei hatte sich die Gemeinde einst verpflichtet, darauf zu verzichten, als sie im Februar 2002 von der Stadt Rheinfelden die Genehmigung für den Bau des Minaretts bekam.

"Ich fühle mich veräppelt", sagt Baubürgermeister Rolf Karrer. Er habe damals den Vertrag zwischen der Gemeinde und der Stadt unterschrieben. In der hitzigen Auseinandersetzung um den Minarettbau hatte sich Karrer für den Wunsch der Muslime eingesetzt.

Nicht ohne Probleme: "Ich hatte damals viel Ärger mit Bürgern, die gegen das Minarett waren", sagt Karrer. Dass die türkisch-islamische Gemeinde nun gegen die Absprache ...

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