Rheinfelden vor hoher Hürde

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 09. Dezember 2019

Ringen

KSV-Ringer bangen trotz Sieg um Regionalliga-Verbleib / WKG bleibt drin, Adelhausen II abgestiegen.

HOFSTETTEN/TEGERNAU (BZ). War es ein Sieg ohne Bedeutung für die Ringer des KSV Rheinfelden? Der Regionalliga-Achte gewann 14:12 beim KSV Hofstetten, muss aber womöglich darauf hoffen, dass es nur zwei Absteiger geben wird. Den ASV Ladenburg (18:17 gegen KSV Schriesheim) kann Rheinfelden kaum mehr vom siebten Platz, der den Ligaerhalt definitiv sichert, verdrängen. Bei zwei ausstehenden Kämpfen hat der ASV drei Zähler Vorsprung, gewann den direkten Vergleich und trifft noch auf den punktlosen TuS Adelhausen II. Abfangen könnte Rheinfelden eher Schriesheim (6.) – ebenfalls drei Punkte vorne und den direkten Vergleich gewonnen –, das ein schwereres Restprogramm hat.

In Hofstetten erlitt Greco-Halbschwergewichtler Luillys Perez Mora nach 22 Kämpfen seine erste Niederlage im KSV-Dress. Der Venezolaner unterlag Junioren-Vizeweltmeister Patrick Neumaier mit 1:2 nach Punkten. Nach sechs Kämpfen lagen die Gäste mit 4:12 zurück, ehe ihre Stärken zur Geltung kamen und sie das Duell mit vier Siegen (Vincent von Czenstkowski, Kähny, Kingani, Reisch) umbogen.

Während die Rheinfelder noch bangen, hatte es bei der WKG Weitenau-Wieslet an einer weiteren Zweitliga-Saison kaum noch Zweifel gegeben. Durch den 25:6-Derbyerfolg gegen Adelhausen II ist der Klassenerhalt nun auch rechnerisch besiegelt. Sieben der zehn Kämpfe gewann die WKG, sechs davon mit der Maximalausbeute. In einem engen Duell fügte Stefan Kilchling zudem Zsolt Berki die erste Niederlage im zehnten Saisonkampf zu. Für die Gäste punkteten Dovydas Urbanavicius (gegen Nico Streule) und Dominik Gesgeny (gegen Jonas Dürr) sowie Reinier Perez, der Kubaner gewann gegen Thomas Bachmann auch seinen 16. Kampf.

Die TuS-Reserve beendet die Saison definitiv als Tabellenletzter, womit der angestrebte Gang in die Oberliga besiegelt ist. Und von dort gibt es auch erst einmal kein zurück: Laut den Statuten dürfen keine Reserveteams in die Regionalliga aufsteigen. Für Adelhausen zu verkraften: In der Reserve soll künftig die Förderung des Nachwuchses an oberster Stelle stehen.