Neue Welterbestätten

Römische Reste: Was vom Limes übrigblieb

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Do, 12. August 2021 um 17:48 Uhr

Kultur

BZ-Plus Mit dem Limes zogen die Römer um ihr Reich die Unterscheidungslinie zwischen sich und der übrigen Welt: Teil 2 unserer kleinen Serie über die neuen Welterbestätten in Deutschland.

Deutschland hat seit Ende Juli 51 Welterbestätten. Alle fünf Bewerbungen, zum Teil Co-Bewerbungen mit anderen Ländern, wurden vom im chinesischen Fuzhou tagenden Komitee anerkannt: die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt, das jüdische Kulturerbe in Mainz, Speyer und Worms, die grenzüberschreitenden Projekte des Niedergermanischen Limes und des Donaulimes sowie die bedeutenden Kurstädte Europas. In einer kleinen Reihe stellen wir die neuen Welterbestätten vor. Heute: Der Limes.

Jenseits von ihm lebten die Barbaren: Mit dem Limes, was ja nichts anderes heißt als Grenze, zogen die Römer um ihr ganzes Reich die große Unterscheidungslinie zwischen sich und der übrigen Welt. Lange Bestand hatte diese Grenze freilich nicht – im heutigen Württemberg gerade mal 110 Jahre. Doch das hat nicht verhindern können, dass ganz Europa heute kulturell ein Erbe des Römischen Reiches ist. Weshalb auch zu Recht der Limes von der Weltorganisation Unesco als Teil des Weltkulturerbes angesehen wird. Und dies nicht erst seit diesem Jahr, in dem zwei weitere Teile des Limes unter diesen besonderen Schutz gestellt worden sind, der heute unter dem Titel "Welterbe" firmiert.
Denn zum Limes gehört auch der Hadrianswall im Norden Englands, der schon 1987 in die damals noch recht kurze Liste des Welterbes aufgenommen worden ist. 2005 folgte Deutschland mit dem Obergermanisch-Rätischen Limes, der vom Rhein ...

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