Rösser, Reiter und der Regen

Wolfgang Scheu

Von Wolfgang Scheu

Mo, 09. September 2019

St. Märgen

Traditioneller Festumzug als Höhepunkt /.

Ziemlich wetterfest sind nicht nur die Schwarzwälder Kaltblutpferde, sondern auch die St. Märgener und alle Zuschauer, die zum traditionellen Festumzug mit Reitern, Gespannen und Festwagen, Fußgruppen, Trachtengruppen und Trachtenkapellen gekommen waren: Während beim Rossfest vor drei Jahren die Sonne vom Himmel lachte, regnete es in diesem Jahr in Strömen. Dennoch kamen etliche Zuschauer zum Festumzug am Sonntagnachmittag, der den Höhepunkt des dreitägigen Rossfests, das nur alle drei Jahre stattfindet, bildet.

Ziemlich kalt war es auch beim Wecken durch die Trachtenkapelle und den Reit- und Fahrverein am Morgen, bevor es wieder aufs Festgelände ging, wo die Pferdeprämierungen mit der Verbandspferdeschau für Schwarzwälder Kaltblutstuten anstanden. Nach einem Festgottesdienst in der Weißtannenhalle und dem Frühschoppenkonzert mit der Bürgerkapelle Silbertal aus dem Montafon machten sich die Festbesucher wieder auf ins Nasse, wo auf dem Reitplatz dann unter anderem die prächtigen Zuchthengste des Haupt- und Landesgestüts Marbach ihr Können zeigten. "Die Pferdezüchter, die hier anwesend sind, sind eine tragende Säule für die Erhaltung dieser besonderen Pferderasse", lobte Hans Ableiter, der für das Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) nach St. Märgen gekommen war. Es beeindrucke ihn sehr, mit welchem Elan und Engagement die Bürger von St. Märgen alle drei Jahre auf das große Rossfest hinarbeiteten.

Eine Bildergalerie gibt es unter http://mehr.bz/rossfest-2019