Südschwarzwald

Im Biosphärengebiet sind wieder die kulinarischen Hinterwälder Wochen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 27. September 2021 um 11:01 Uhr

Schönau

Mehr als 20 Gastronomiebetriebe aus dem Südschwarzwald haben bis 16. Oktober Gerichte vom Hinterwälder Rind auf ihrer Speisekarte. Damit soll artgerechte Tierhaltung gefördert werden.

"Mit Genuss die Landschaft erhalten" lautet das Motto bei den inzwischen dritten Kulinarischen Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Aktion beginnt am 2. Oktober und wurde bereits von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer auf dem Freiburger Münstermarkt vorgestellt. Mehr als 20 Gastronomiebetriebe aus dem Südschwarzwald haben bis 16. Oktober mindestens drei Gerichte vom Hinterwälder Rind auf ihrer Speisekarte, heißt es in einer Mitteilung.

"Bei den dritten Hinterwälder Wochen sehen wir eindrucksvoll, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Unsere lokale Marketinginitiative stärkt nachweisbar die regionale Wirtschaft und trägt auch noch zum Erhalt der schönen Landschaft im Biosphärengebiet bei. Außerdem leisten alle Beteiligten durch ihr Engagement ihren Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung", wird Geschäftsführer Walter Kemkes vom Biosphärengebiet Schwarzwald zitiert. 22 Gastronomen sind dieses Mal mit dabei, sechs Landwirte liefern die Tiere.

Effekte für den nachhaltigen Tourismus

"Ziel der Hinterwälder Wochen ist es, hochwertiges Fleisch aus artgerechter Haltung zu liefern, faire Preise für die Landwirte zu erzielen, kurze Transportwege zu haben und eine stressarme Schlachtung anzubieten", so Jan-Hendrik Faßbender vom Fachbereich für Regionalentwicklung, Wirtschaft und Tourismus. Er weist darauf hin, dass die Effekte der Hinterwälder Wochen für den nachhaltigen Tourismus inzwischen auch in einer wissenschaftlichen Studie ausgewertet werden. Die an den Hinterwälder Wochen beteiligten gastronomischen Betriebe liegen zwischen Schauinsland, Belchen, dem Präger Gletscherkessel und dem Wiesental, dem Hotzenwald, dem Feldberg und Schluchsee.
Infos zu den teilnehmenden Betrieben gibt es auf der Homepage des Biosphärengebiets.