Corona-Lage

Sachsen statt Stuttgart? CDU prüft Alternativen für Parteitag

dpa

Von dpa

Mo, 12. Oktober 2020 um 21:27 Uhr

Deutschland

Stattfinden soll der CDU-Parteitag am 4. Dezember auf jeden Fall – und möglichst auch in Stuttgart. Doch falls sich die Corona-Lage dort verschärft, könnten die Delegierten ausweichen.

Die CDU plant einem Medienbericht zufolge mit alternativen Austragungsorten für ihren Parteitag im Dezember. Laut Saarbrücker Zeitung sind neben dem eigentlichen Austragungsort Stuttgart auch Leipzig und Dresden im Gespräch. Hintergrund seien die niedrigeren Corona-Fallzahlen dort. Zwar werde weiter mit Stuttgart geplant, hieß es demnach aus Parteikreisen – allerdings werde eine Verlegung erwogen, falls sich die Lage in Baden-Württembergs Hauptstadt verschärfen sollte.

Ein Parteisprecher erklärte: "Die Planung für den Parteitag am 4. Dezember bei Stuttgart steht. Daran hat sich nichts geändert. Um vor Ort einen sicheren Parteitag zu ermöglichen, ist ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet worden."

Laut Saarbrücker Zeitung soll bei der Bundesvorstandssitzung am 26. Oktober die Entscheidung fallen. Stuttgart hat die Schwelle von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen überschritten und gilt als Corona-Risikogebiet.

Am 4. Dezember stehen beim Treffen der 1001 Delegierten Vorstellungsreden der Kandidaten sowie die Neuwahl des kompletten Parteivorstands an. Für den Chefposten bewerben sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz sowie der Außenpolitiker Norbert Röttgen.