Sanierungen in der Schule

Kurt Meier

Von Kurt Meier

Do, 22. April 2021

Elzach

Bausachen im Gemeinderat Elzach / Auch die Volksbank baut um.

Ein kleiner Bauboom in Elzach? Mit zwölf Bauvorhaben befasste sich der Gemeinderat unter anderem in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag im Haus des Gastes.

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Das Schulzentrum Oberes Elztal soll in mehreren Bauabschnitten saniert werden. Aufgrund geänderter Zuschussvorgabe des Landes können nun Fördermittel in mehreren Jahren hintereinander beantragt werden, erläuterte Bauamtsleiter Tobias Kury. Für einen ersten Sanierungsabschnitt berechnete er Kosten von rund 388 600 Euro; das Land steuert dazu 207 000 Euro bei. Am aufwändigsten ist die Erneuerung der Heizung im Grundschulgebäude. Hier werden zum Anschluss ans Nahwärmenetz die alten Elektroheizungen entfernt und eine Zentralheizung wird installiert. Außerdem vorgesehen sind die Sanierung des Biologie-Fachraums, die Erneuerung der Bedachung der Pausenhalle, neue Handläufe in den Treppenhäusern und Malerarbeiten. Einstimmig billigte der Rat die vorgestellten Sanierungsarbeiten und beauftragte die Verwaltung mit Ausschreibung und Vergabe der Gewerke an den jeweils günstigsten Anbieter.

Unter den zwölf Bauanträgen, die der Rat alle einstimmig billigte, waren auch zwei der Stadt selbst. Zum einen will sie auf dem Kläranlage-Gelände eine Werbeanlage errichten, ausschließlich für Werbezwecke der heimischen Wirtschaft. Im Dachgeschoss des zum Kindergarten umgebauten Schulhauses Yach soll eine weitere Toilettenanlage eingebaut werden: Zwei Kinder-WCs und ein Personal-WC.

Auch die Volksbank hat Umbaupläne: Das Erdgeschoss ihres Gebäudes in der Hauptstraße 17 bleibt Schalterhalle mit angrenzenden Büros. Im Kellergeschoss sollen unter anderem Personalräume und WCs neu eingebaut werden. Die Büro- und Besprechungsräume im ersten Obergeschoss werden aufgegeben. Hier soll es drei neue Wohnungen geben. Da sich an der Außenfassade und grundsätzlichen Nutzung des Hauses nichts ändert, hatte der Gemeinderat aus städtebaulicher Sicht keine Einwände. Marc Schwendemann (Freie Wähler) wies jedoch auf die prekäre Stellplatzsituation in der Innenstadt hin: Drei neue Wohnungen bedeuten mehr Parkplatzbedarf. Nach geltendem Baurecht, so Bürgermeister Roland Tibi, müsse der Bauherr aber hierfür keine zusätzlichen Stellplätze ausweisen. Michael Meier (SPD) schlug vor, bisherige Mitarbeiter- und Kundenparkplätze der Bank umzuwidmen. Der Bürgermeister sagte zu, das Problem mit dem Bauherrn zu besprechen (ein Teil 2 folgt).