Bundesliga

SC-Finanzvorstand Leki kritisiert Zuschauer-Einschnitt in Stadien

dpa

Von dpa

Fr, 03. Dezember 2021 um 22:02 Uhr

SC Freiburg

Nach der neuen Corona-Verordnung sind vorerst nur noch 750 Besucher bei Fußballspielen zugelassen. "Nicht der richtige Weg", sagt der Finanzvorstand des SC Freiburg Oliver Leki.

"Wir befinden uns aktuell wieder in einer schwierigen Corona-Situation. Wie seit Beginn der Pandemie respektiert der SC Freiburg die politischen Vorgaben, setzt diese konsequent um und unterstützt in vielfältiger Weise die Bekämpfung der Pandemie", sagte er in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten vom Freitag. "Nach unserer Einschätzung sind die für Baden-Württemberg beschlossenen "Geisterspiele" allerdings nicht der richtige Weg", so Leki.

"Nach fast zwei Jahren Pandemie brauchen wir weniger Zeichen und Symbole, sondern vielmehr angemessene und nachvollziehbare Entscheidungen im Rahmen einer Gesamtstrategie", sagte der Vorstand der Breisgauer.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat wegen der bedrohlichen Corona-Lage drastische Zuschauereinschränkungen beschlossen, die ab diesem Samstag gelten. Demnach sind vorerst nur noch 750 Besucher bei Fußballspielen zugelassen. Für die Proficlubs im Land bedeutet dies faktisch eine Rückkehr zu Geisterspielen. Stuttgart und Hoffenheim werden ihre Heimspiele an diesem Wochenende nach eigener Entscheidung ohne Fans bestreiten.

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