DFB-Pokal

SC-Frauen gewinnen 6:1 gegen Gladbach und ziehen ins Pokal-Halbfinale ein

Eyüp Ertan

Von Eyüp Ertan

Mi, 13. März 2019 um 19:43 Uhr

SC Freiburg

Mit 6:1 konnten sich die Fußballerinnen des SC Freiburg im Dauerregen gegen Gladbach durchsetzen. Damit haben die Freiburgerinnen zum sechsten Mal in sieben Jahren das Pokal-Halbfinale erreicht.

Schon vor dem Anpfiff im Grenzlandstadion standen die Zeichen schlecht, gepflegtes Kurzpassspiel aufzuziehen – die Bedingungen in Mönchengladbach waren ob der Wassermassen widrig, der Platz so tief, dass der Ball auf dem Geläuf Schwierigkeiten hatte, zu rollen. Nach einem Freistoß von Klara Bühl war es Virginia Kirchberger, die per Hacke die frühe 1:0-Führung erzielen konnte (13.).

Anschließend war erst einmal Pause in Gladbach: Schiedsrichterin Kathrin Heimann unterbrach das Spiel für rund 20 Minuten wegen des anhaltenden Gewitters. Unter widrigen, beinahe irregulären Bedingungen ging es im Anschluss weiter – ein Spielabbruch wäre durchaus im Rahmen des Möglichen gewesen, der Ball konnte keinen Meter weit rollen.

"Wir haben heute unter sehr schwierigen Bedingungen hochverdient gewonnen." Birgit Bauer
SC-Managerin Birgit Bauer sagte nach dem Abpfiff: "Wir haben heute unter sehr schwierigen Bedingungen hochverdient gewonnen." Mit Blick auf die Auslosung an diesem Donnerstag (13 Uhr/live auf DFB-TV) fügte Bauer hinzu, dass sie sich fürs Halbfinale ein Heimspiel wünsche. Ähnlich wie Bauer sah es auch die 18-jährige Klara Bühl: "Unter den Bedingungen war es relativ schwierig für uns. Der Platz und das Wetter waren nicht gut, aber wir haben das Beste draus gemacht. Wir haben den Willen gezeigt, weiterkommen zu wollen und dadurch das Halbfinale erreicht", sagte sie nach Spielende.

Viele lange Bälle bekamen die 170 Zuschauer geboten. Noch vor dem Seitenwechsel konnte der SC auf 3:0 erhöhen – beide Male war erneut Klara Bühl direkt oder indirekt beteiligt. Sie legte erst den Treffer von Sandra Starke auf (42.), ihr anschließender Freistoß führte zum 3:0 durch Kirchberger (45.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Aushilfs-Innenverteidigerin Desiree van Lunteren (53.), ehe Chantal Reinier Baghuis das 1:4 gelang (67). Stefanie Sanders traf danach per Doppelpack (82./86.) zum 5:1 und 6:1.
Der SC spielte mit: Frohms – Gwinn (55. Stegemann), van Lunteren, Kirchberger, Lahr – Hegenauer, Knaak, Minge, Starke (69. Müller) – Bühl (55. Naomoto), Sanders.

Die weiteren Viertelfinal-Resultate: Leverkusen – Hoffenheim 1:7, Frankfurt – München 1:3, Wolfsburg – Potsdam 4:0.