Heimniederlage

SC Freiburg scheitert am Schlusslicht: 1:3 gegen Mainz

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 22. November 2020 um 17:27 Uhr

SC Freiburg

Der SC Freiburg steckt im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga fest: Am Sonntag setzte es eine 1:3-Heimniederlage gegen das bisherige Schlusslicht Mainz 05. Sieben Spiele ist die Streich-Elf nun sieglos.

Die Gäste aus Rheinland-Pfalz stellten in den ersten 45 Minuten die Weichen auf Sieg – oder besser: Jean-Philippe Mateta erledigte dies. Der 23-Jährige glänzte in Halbzeit eins mit einem klassischen Hattrick: Sein Treffer in der 2. Spielminute war eine kalte Dusche für die Breisgauer, in der 34. und 40. Minute legte der Franzose nach. Kurios: Es war bereits das zweite Mal, dass Mateta in einem Match gegen den SC Freiburg einen Dreierpack schnürte: Beim Mainzer 5:0-Heimsieg im April 2019 war ihm das Kunststück schon einmal geglückt.

Freiburgs fleißigster Torschütze ist bekanntlich Nils Petersen – und seinem Linksschuss in der 63. Minute war es zu verdanken, dass noch einmal Spannung in die Partei kam. Der SC Freiburg machte Druck, kam vermehrt zu Chancen. Auffälligster Akteur in der Schlussphase war Roland Sallai, der für viel Unruhe sorgte.

Sportclub beißt sich am Mainzer Beton fest

Doch es half alles nichts: Mainz rührte Beton an, Freiburgs Suche nach Lücken war – bei viel Ballbesitz – erfolglos. Nach dem 1:3 steht der SC Freiburg, der seit dem Auftaktspiel in Stuttgart nicht mehr gewonnen hat, mit sechs Punkte auf dem 14. Tabellenplatz (und kann noch vom 1. FC Köln überholt werden, sofern dieser sein Abendspiel gewinnt). Mainz feiert den ersten Sieg unter Coach Jan-Moritz Lichte und gibt die rote Laterne an Schalke 04 ab.

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