Dem Knöterich blüht etwas

André Hönig

Von André Hönig

Sa, 28. März 2015

Schopfheim

Wie reagiert die Stadt Schopfheim auf den Vormarsch von Neophyten wie Knöterich und Springkraut – eine Zwischenbilanz zum heutigen Tag des Unkrauts.

SCHOPFHEIM. Unkraut vergeht nicht – oder doch? Zum heutigen Ehren-Tag des Unkrauts wollte die BZ von der Stadt Schopfheim wissen, wie sie auf den scheinbar unaufhaltsamen Vormarsch von Impatiens glandulifera und fallopia japonica (Drüsiges Springkraut und Japanischer Staudenknöterich) reagiert, nachdem sie 2014 einen Aktionsplan angekündigt hatte. Tatsächlich holt sie dieses Jahr zumindest gegen Knöterich punktuell zum Gegenschlag aus.

Gegen diesen Siegeszug scheint kein Kraut gewachsen. Da bleibt nur eins: Kapitulation. Frei nach dem Motto man muss einsehen, wann man verloren hat. Das ist der erste Gedanke beim Blick auf die Karte, die Tiefbauamtsleiter Gerd Woop auf dem Tisch ausbreitet. Die eingefärbten Stellen zeigen, wie weit die schleichende Unterwanderung der Stadt schon gediehen ist. Vor allem das Springkraut hat sich auf einer Fläche von 600 Hektar richtig breitgemacht, der Knöterich auf zehn Hektar. Zusammen sind das fast zehn Prozent der Schopfheimer Gemarkung (6798 Hektar). Und das Schlimme daran: Die Karte zeigt den Zustand von 2013. Damals hatte das Umweltbüro "ProEco" aus Wehr im Auftrag der Stadt den Neophytenbestand kartiert. Mit anderen Worten: Auf einer aktuellen Karte wären die farbigen Flecken noch größer.

WO IST DAS PROBLEM?

Nun könnte man ja die Meinung vertreten, dass das letztlich eine natürliche Entwicklung ist und man ihr am Besten seinen Lauf lässt. Immer wieder wurden in der Vergangenheit ...

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