"Vom Unglück, das uns betroffen hat"

André Hönig

Von André Hönig

Fr, 22. Oktober 2010

Schopfheim

Wie die neun ermordeten Schopfheimer Juden im Gedächtnis der Stadt bewahrt bleiben.

Sein Mandant beabsichtige, "in nächster Zeit nach Übersee auszuwandern. Ich ersuche Sie höflich, die erbetenen Urkunden baldmöglichst auszufertigen."

Absender dieses Briefes ist ein Basler Anwalt. Adressant die Kommunalverwaltung der Markgrafenstadt. Es ist Herbst 1940. Der Mandat, das ist ein gebürtiger Schopfheimer – und Jude. Zum Zeitpunkt dieses Schreibens ist der damals gerade mal etwa 20-Jährige in Gurs eingesperrt, einem Konzentrationslager der Nazis im gerade eben besetzten Frankreich. Jetzt setzt er seine ganze Hoffnung darauf, dass ihn dieses Deutschland, in dem ...

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