Tierschutzverein Freiburg

Neues Zuhause gesucht

Merle Baumecker, Zoe Sarau, Jelena Schubert, Klasse 8.1, Evangelisches Montessori-Schulhaus

Von Merle Baumecker, Zoe Sarau, Jelena Schubert, Klasse 8.1, Evangelisches Montessori-Schulhaus (Freiburg)

Fr, 14. Juni 2019 um 13:20 Uhr

Schülertexte

Merle Baumecker, Zoe Sarau und Jelena Schubert vom Evangelischen Montessori-Schulhaus in Freiburg stellen im Rahmen des Zischup-Projektes den Tierschutzverein Freiburg vor.

Der Tierschutzverein Freiburg wurde 1893 von Karo Lina Strähelin und Else Kapferer gegründet und ist deshalb auch einer der ältesten Tierschutzvereine in Deutschland. Seit Mai 1995 steht das Tierheim in Lehen. Das Tierheim entwickelt sich ständig weiter, so konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein 2017 die Katzen- und Kleintierstationen ausbauen und eine Igelstation einrichten, in der jedes Jahr rund 80 kranke Igel unterkommen. Das Tierheim Lehen hat auch eine Kooperation mit einer Tiervermittlungsstelle in Colmar. Im Tierschutzverein Freiburg kann jeder auch als Pate oder Spender für ein oder mehrere Tiere mitwirken, das heißt, dass man sich dann ab und zu um das Tier kümmert oder es besuchen kommt.

Unser Lehrer Niklas Schmidlin ist selbst einer von vielen Unterstützern des Tierschutzvereins Freiburg. Er hat selbst vor ein paar Jahren einem Hund ein neues Zuhause geschenkt und dazu haben wir ihn befragt.

Zischup: Hatten Sie schon mal einen Hund?
Schmidlin: Ja, früher hatte ich auch einen Hund. Wir haben gegenüber von einem Bauernhof gewohnt und hatten auch andere Tiere, wie Meerschweinchen oder Katzen.

Zischup: Haben Sie sich allein für einen Hund entschieden?
Schmidlin: Nein, mit meiner Frau, damals noch Freundin.

Zischup: Wie sind Sie auf dieses Tierheim gekommen?
Schmidlin: Wir haben erst an eine Patenschaft gedacht, und dann waren wir im Tierheim und ich wollte am liebsten alle Hunde sofort mitnehmen.

Zischup: Was finden Sie am Tierheim Lehen besonders?
Schmidlin: Es ist toll, dass es Außenbereiche gibt und dass sich die Hunde auch mal zurückziehen können. Es wird sehr sauber gehalten, und es arbeiten und helfen viele nette Menschen mit.

Zischup: Sind sie auch bei anderen Tierheimen gewesen?
Schmidlin: Nur in Lehen und Colmar und früher bei meinem ersten Hund in Bremen.

Zischup: Wie ist der Kauf Ihres jetzigen Hundes abgelaufen?
Schmidlin: Wir haben von dem Tierheim in Colmar erfahren und haben uns dann auf der Internetseite umgeschaut. Als wir dort waren, haben wir uns endgültig für einen Hund entschieden. Er musste zunächst kastriert und geimpft werden, bevor wir ihn eine Woche später endlich mit nach Hause nehmen durften.

Zischup: Überprüft das Tierheim die Bedingungen, in denen das Tier ein neues Zuhause findet?
Schmidlin: Ja, sowas gibt es. Es ist wie ein Gespräch und es wird geschaut, ob man dem Hund ein geeignetes Zuhause bieten kann.

Zischup: Wurde es auch in Ihrem Fall überprüft?"
Schmidlin: Auch in unserem Fall kam eine Frau vom Tierschutzverein bei uns vorbei. Wir hatten ein Gespräch, in dem wir gefragt wurden, was unsere Absichten sind, welche Aktivitäten wir mit dem Hund geplant haben und welches Zuhause wir ihm bieten. Es war eine sehr angenehme und wohlwollende Atmosphäre und ein gutes Gespräch. Anscheinend war bei uns alles gut, da wir schnell ein Zusagen für die Adoption des Hundes bekamen.
Zischup: Wollten Sie sofort diesen Hund oder haben sie noch länger gesucht?
Schmidlin: Es war Liebe auf den ersten Blick.