Breisgau-Hochschwarzwald

Sechs Bürgermeister nicht in Kreistag Breisgau-Hochschwarzwald wiedergewählt

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Di, 28. Mai 2019 um 19:28 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

BZ-Plus Die neuen Mehrheitsverhältnisse haben einige prominente Vertreter der Kommunalpolitik ihren Sitz im Kreistag gekostet. Die Bürgermeister machen aber trotzdem 40 Prozent der Kreisräte aus.

Der Kreistag bleibt ein Parlament der Bürgermeister. Im neuen Kreistag des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald werden 27 Oberhäupter von Gemeinden vertreten sein. Das sind zwei weniger, als in der vergangenen Legislaturperiode gewählt wurden – die Bürgermeister machen damit aber immer noch 40 Prozent aller Kreisräte aus. Kreisrätinnen sind weiterhin selten, 17 Frauen wurden gewählt (2014 waren es 16). Doch bei der Sitzverteilung hat sich einiges getan. Die neuen Mehrheitsverhältnisse haben einige prominente Vertreter der Kommunalpolitik ihren Sitz im Kreistag gekostet.
Fotos: Das ist der neue Kreistag Breisgau-Hochschwarzwald
CDU
Die CDU hat es besonders stark erwischt. Mehr als zehn Prozent weniger Stimmanteil bedeutet acht Sitze weniger im Kreistag (jetzt 20). "Für uns ist das enttäuschend", sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Rein. "Ich habe noch nie erlebt, dass ein Bundestrend so auf die Kommunalwahl durchgeschlagen hat. Grün wählen ist hip." Rein glaubt nicht, dass Sachthemen auf Kreisebene für die Entscheidung der Wähler ausschlaggebend waren. "Das Meiste entscheiden wir fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit oder einstimmig", so Rein. Die CDU muss im Kreis künftig auf einige bekannte Kreisräte verzichten. Sowohl Armin Hinterseh (Bürgermeister Titisee-Neustadt), Klaus Vosberg ...

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