Gastronomie

Sexauer Bergmattenhof wird ein deutsch-afghanisches Restaurant

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 28. Februar 2021 um 14:02 Uhr

Sexau

Sabine Volk und Abdulhamid Rahimi sind die neuen Pächter des Bergmattenhofs, der Vereinsgaststätte des FC Sexau. Die afghanischen und deutschen Gerichte gibt es erstmal als Lieferservice.

Seit einiger Zeit waren Sabine Volk und Abdulhamid Rahimi auf der Suche nach einem geeigneten Projekt, um ihren Plan eines afghanisch-deutschen Gastroangebots zu realisieren. Fündig wurden sie schließlich im Internet, als sie auf die Anzeige des FC Sexau stießen.

Den Bergmattenhof, der seit fast einem Jahr ohne Bewirtung war, sehen sie als Herausforderung und Chance zugleich, um ihre beruflichen Vorstellungen in die Tat umzusetzen, heißt es in einer Pressemeldung des Vereins. Nach Vorgesprächen habe man sich schließlich mit dem Vorstand des FC Sexau auf einen Pachtvertrag geeinigt, der ab dem 1. März dieses Jahres in Kraft tritt.

Mix aus afghanischer und deutscher Küche

Vorsitzender Thomas Diether sprach von einem Gewinn für beide Seiten. "Wir sind froh, endlich geeignete Nachfolger gefunden zu haben. Das ist eine große Erleichterung für uns, nicht nur in finanzieller Hinsicht, und für die neuen Pächter ist es die Gelegenheit, ihre beruflichen Vorstellungen zu verwirklichen."

Die zukünftigen Gäste des Traditionsbetriebes erwartet ein Mix aus afghanischer und deutscher Küche. Sabine Volk bringt jahrzehntelange Erfahrung als gelernte Fleischfachverkäuferin mit und war die vergangenen Jahre Leiterin einer Bäckereifiliale in Freiburg. Ihr Geschäftspartner Abdulhamid Rahimi ist gelernter Koch und ist in den vergangenen sechs Jahren in afghanischen Spezialitätenrestaurants ebenfalls in Freiburg tätig gewesen. Afghanische Küche ist in Deutschland kaum bekannt. Volk und Rahimi wollen sich bemühen, diese ihren Gästen näher zu bringen. Darüber hinaus wird es aber auch Speisen der gut-bürgerlichen deutschen und internationalen Küche im Angebot geben.

Erstmal Lieferservice wegen Corona

Sie hätten sich bewusst auf das Abenteuer Bergmattenhof eingelassen, das Risiko sei ihnen in der aktuellen Corona-Lage bewusst, sagen die neuen Wirte. Wegen der aktuell noch geltenden Beschränkungen werden sie zunächst einen Lieferservice anbieten. "Wir haben vom FC Sexau die Chance zum Neubeginn bekommen, nun hoffen wir, dass wir diese Chance auch von der Bevölkerung bekommen werden", sagt Sabine Volk.