BZ-Serie Lauflust (IV)

"Sport hilft präventiv und therapeutisch gegen Depressionen"

Nikola Vogt

Von Nikola Vogt

Mi, 04. Juni 2014 um 21:00 Uhr

Leichtathletik (regional)

Im BZ-Interview erklärt der Freiburger Sportpsychologe Reinhard Fuchs die mentalen und biologischen Auswirkungen regelmäßiger Bewegung – und den Vorteil vom Laufen in der Gruppe.

Die Teilnehmer des therapeutischen Laufkurses sind sich einig: Das Joggen in der Gruppe tut ihnen gut. Welche körperlichen und psychologischen Effekte stecken dahinter? Über diese Fragestellung hat sich BZ-Redakteurin Nikola Vogt mit dem Freiburger Sportpsychologen Reinhard Fuchs unterhalten.

BZ: Herr Fuchs, schauen wir uns zuerst die rein biologische Ebene an. Hat Sport da eine antidepressive Wirkung?
Fuchs: Die biologische Theorie, die am häufigsten zitiert wird, ist die Endorphin-Theorie. Man muss da allerdings ganz vorsichtig sein. Dieser Wohlfühleffekt, den man als Normalsportler von sich selber kennt, hat wenig oder nichts mit einer Endorphin-Ausschüttung zu tun. Denn bis man durch Sporttreiben die Grenze erreicht, an der Endorphine ausgeschüttet werden, muss man wirklich viel tun. In einer Studie mussten die Teilnehmer einen zweistündigen Langstreckenlauf absolvieren, damit bei ihnen die ...

BZ-Archivartikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ Plus und BZ-Archivartikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archivartikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ