Um 99 Punkte besser

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

Mi, 05. Februar 2020

Basketball

Eisvögel-Reserve feiert Kantersieg über nur sechs Gegnerinnen.

FREIBURG (tn). Die zweite Frauenmannschaft des USC Freiburg hat in der baden-württembergischen Basketball-Regionalliga durch einen haushohen Heimsieg gegen die Rutronik Stars Keltern II seine Spitzenposition verteidigt. Die Gegnerinnen aus dem Nordschwarzwald kamen nur mit sechs Spielerinnen nach Freiburg, die Eisvögel-Reserve bestrafte dies mit einem 126:27 (58:11)-Kantersieg. USC-Trainer Patrick Fürst sagte nach dem Spiel: "Nach acht Minuten führten wir schon mit 34:2. Es war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen, denn wir waren in allen Belangen besser."

Die USC-Spielerinnen erhielten den Auftrag, angesichts der drückenden Überlegenheit nur noch an das eigene Spiel zu denken: "Lobenswert ist, dass sie die vorgegebenen Inhalte bis zum Schluss konzentriert umsetzten", sagte Fürst. "Erfreulich war, dass alle zwölf Spielerinnen zum Einsatz kamen und viele zweistellig punkteten." Die meisten Zähler verbuchten Sophie Ouedraogo (21), Leonie Kambach (16), Emilly Kapitza (13) und Ilka Hoffmann (12). Indes steht für die Verantwortlichen schon seit längerem fest, dass die Eisvögel-Reserve im Falle des Meistertitels und der Qualifikation für die zweite Bundesliga trotzdem drittklassig bleibt – aus wirtschaftlichen Gründen.

Einen klaren 82:53 (50:30)-Heimsieg feierte auch das Männer-Team des USC Freiburg in der Regionalliga. Den Grundstein zum Erfolg legten die Gastgeber bereits in der ersten Halbzeit. "Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und die Angriffe schnell gemacht. Wir sind sehr zufrieden", fasste Nico Meyer, Trainer des aktuellen Tabellenvierten, zusammen. Die erfolgreichsten USC-Werfer gegen Karlsruhe waren Lukas Schäfer (21 Punkte), Anselm Hartmann (16) und Lars Dier (10.)

Das kommende Auswärtsspiel beim TSV Wieblingen in der Nähe von Heidelberg bezeichnet Coach Meyer als sehr schwierig: "Wir können dort wohl auch nicht in Bestbesetzung antreten. Aber wir fahren auch da hin, um unbedingt zu gewinnen."