"Laufen war für mich Krieg"

Jürgen Löhle

Von Jürgen Löhle

Sa, 04. August 2012

Olympische Spiele

Der staatenlose Flüchtling Guor Marial aus dem Südsudan startet im Zeichen der olympischen Ringe beim Marathon, dabei wollte er eigentlich nie wieder laufen.

LONDON. Rennen war für den Guor Marial früher alles, nur kein Spaß. Wenn er lief, dann meist um sein Leben. Für den kleinen Jungen aus dem Südsudan ging es nicht um Zeiten und Platzierungen – Panik war sein Antrieb, einfach am Leben bleiben. Dass es ihm gelungen ist, grenzt an ein Wunder. Dass er am letzten Tag der Spiele nun am Marathon teilnimmt, ist dagegen eine Geschichte, die zeigt, dass das oft knallharte olympische Geschäft manchmal auch menschliche Züge hat. Guor Marial kommt aus dem Südsudan, dem jüngsten souveränen Staat der Welt. Ein Staat, der andere Sorgen hat, als eine Mitgliedschaft im IOC zu beantragen. Der 28-Jährige darf trotzdem starten – unter der Flagge mit den fünf Ringen. "Dass ich hier dabei sein darf, ist ein ...

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