Bundesliga

So geht Augsburg nach der 0:5-Pleite in das Spiel gegen Freiburg

dpa

Von dpa

Fr, 14. Februar 2020 um 20:52 Uhr

SC Freiburg

Augsburg-Trainer Martin Schmidt kündigt nach dem 0:5 in Frankfurt Änderungen an – und nutzt die Niederlage als Steilvorlage. Am Samstag tritt sein Team gegen den SC Freiburg an.

Nach der deftigen Packung bei Eintracht Frankfurt hat Augsburgs Trainer Martin Schmidt Änderungen in der Startelf angekündigt. "Eine 0:5-Niederlage ist auch für einen Trainer eine Steilvorlage, um einen neuen Reiz setzen zu können. Deshalb werden wir auch die eine oder andere Änderung sehen", sagte Schmidt vor dem Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg. Jeder seiner Spieler wisse, dass jede Position auf dem Prüfstand stehe. Änderungen seien vor allem nach der zweiten Halbzeit gegen Frankfurt legitim.

Die Augsburger hatten nach dem Seitenwechsel vier Gegentore bei der Eintracht kassiert. Ein Einbruch, der die Fuggerstädter nach zuvor stabilen Leistungen ziemlich unerwartet traf.

Abwehrchef Jeffrey Gouweleeuw konnte nach einem hartnäckigen Hustenreiz wieder komplett trainieren, wie der Augsburger Coach am Donnerstag sagte. Mittelfeldspieler Jan Moravek war zuletzt zwei Tage krank im Bett.

Die Augsburger haben sechs Punkte weniger geholt als Christian Streichs Freiburger. "Die Art und Weise, wie Freiburg auftritt, spricht schon sehr viel für den Trainer", lobte Schmidt den Coach der Breisgauer. Die Heimspiele müsse man aber gewinnen. "Wir müssen das Gesicht von der Hinrunde zeigen", forderte Schmidt, der allerdings auch einräumte: "Wir sind noch nicht so gefestigt, dass wir durch die ganze Saison segeln, wie wir es im zweiten Teil der Hinrunde gemacht haben. Wir versuchen, immer das Maximum herauszuholen. Wenn wir da nicht herankommen, wird es sehr schnell unterer Durchschnitt."

Wichtig sei, so Schmidt, dass man diese Phasen eindämme. "Aber wir sind noch nicht so weit, dass wir jedes Spiel wie eine Topmannschaft runterspulen können. Es wird immer wieder Rückschläge geben – wichtig ist, wie wir damit umgehen."