SC Freiburg

Sportclub verpflichtet Florian Müller als Flekken-Vertreter

René Kübler

Von René Kübler

Di, 15. September 2020 um 17:29 Uhr

SC Freiburg

Weil Stammtorhüter Mark Flekken verletzt ausfällt, verpflichtet der SC Freiburg Florian Müller vom Bundesliga-Kontrahenten FSV Mainz auf Leihbasis. Eine Win-Win-Situation für alle Seiten.

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat aufgrund der Verletzung von Stammtorhüter Mark Flekken einen weiteren Torhüter verpflichtet. Vom FSV Mainz wechselt der früherer U-21-Nationalspieler Florian Müller zunächst für ein Jahr auf Leihbasis in den Breisgau. Der 22-Jährige passt ideal ins Anforderungsprofil, das die SC-Verantwortlichen nach Flekkens Ausfall erstellt hatten: Trotz seines jungen Alters bringt Müller die Erfahrung aus 42 Bundesligapartien mit, die er für die Rheinhessen bestritten hat.

Nachdem sich FSV-Trainer Achim Beierlorzer auf Robin Zentner als Nummer eins festgelegt hatte, stand fest, dass sich Müller neu orientieren will. Das hat er nun getan. "Manchmal geht es im Fußball ganz schnell und ich hatte trotz der Kürze der Zeit gleich das Gefühl, dass ein Jahr Freiburg eine gute Idee ist. Ich freue mich auf die neuen Kollegen und Herausforderungen hier beim Sportclub", so Müller.

Auch für den Sportclub war die Situation angesichts der veränderten Personallage ideal. "Wir mussten aufgrund des Ausfalls von Mark reagieren, um unser Torwart-Trio zu komplettieren. Florian hat in der Bundesliga bereits überzeugende Leistungen gezeigt, in seinen jungen Jahren schon ordentlich Erfahrung gesammelt und kann uns direkt weiterhelfen", sagt Vorstand Jochen Saier. "Wir danken den Verantwortlichen in Mainz für die kollegiale Zusammenarbeit und wissen die Prozesse der vergangenen 24 Stunden sehr zu schätzen."

Flekken hatte sich beim Aufwärmen vor dem DFB-Pokalspiel der Freiburger bei Waldhof Mannheim den Ellbogen ausgekugelt und sich eine Bänderverletzung zugezogen. Benjamin Uphoff, gerade vom Karlsruher SC zum Sportclub gewechselt, vertrat den Niederländer in dieser Partie. Seine Verpflichtung ist allerdings perspektivisch angelegt. Uphoff soll – so wie vor ihm Flekken – zunächst als stabiler Erstligakeeper aufgebaut werden.