Die Unterwanderung der Fankurven von rechts

Ronny Blaschke

Von Ronny Blaschke

Mo, 28. Oktober 2013

Sportpolitik

Unwissende und unbeteiligte Publikumsmehrheiten in den Stadien unterscheiden nicht zwischen Opfern und Tätern, sie vermuten eine Fußnote der Fankultur.

BERLIN. Am vorletzten Wochenende wurden Ultras der Gruppe Kohorte aus Duisburg von Neonazis und rechtsoffenen Hooligans aus Duisburg und Dortmund überfallen. Der Grund: Die Kohorte hatte sich immer wieder für eine bunte Kurve und gegen Rassismus ausgesprochen. Dieser Vorfall reiht sich in eine lange, vereinsübergreifende Kette ein: Ultras, die ihre Fankultur auch als zivilgesellschaftliche Bühne betrachten, werden bedroht und attackiert: So erging es jungen Anhängern in Dortmund, Essen, Aachen, Rostock, Dresden, Düsseldorf, Kaiserslautern, zuletzt in Braunschweig – und nun in Duisburg. Dieser Prozess läuft seit vier, fünf Jahren, war aber im Stadion vor Kameras selten sichtbar. Wissenschaftler erkennen darin einen gefährlichen Wandel.

Wie ...

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