Statt Deponie wieder Wald und Wiese

Annette Mahro

Von Annette Mahro

Fr, 09. November 2012

Saint-Louis

Die 26 Millionen Euro teure Sanierung der französischen Chemiemülldeponien Le Letten und Roemisloch ist abgeschlossen.

HAGENTHAL-LE-BAS (ama). Gras ist schon heute darüber gewachsen. Ein ganzer Wald soll es noch werden. Die Sanierung der beiden Elsässer Chemiemülldeponien Le Letten und Roemisloch, in deren Verlauf von Januar bis Dezember 2011 knapp 50 000 Tonnen belastetes Material ausgegraben und über drei deutsche Spezialfirmen entsorgt worden waren, wurde am Dienstag mit einem Fest und einer symbolischen Baum-Pflanzaktion in den betroffenen Gemeinden offiziell beendet. Bis 2015 wird das Grundwasser noch weiter überwacht.

Die riesigen Unterdruckzelte sind abgebaut, die Lastwagen mit den Abraum-Containern fahren nicht mehr. Rund 26 Millionen Euro hat die aufwändig betriebene Sanierung die Unternehmen Novartis, Syngenta und BASF gekostet, die nach einem jahrelangen Streit um Zuständigkeiten eigens die Interessengemeinschaft für Deponiesicherheit IG DRB gegründet hatten, um sich der Entsorgung ihrer Altlasten zu stellen. Das Industrie-Engagement erfolgte aufgrund einer freiwilligen Selbstverpflichtung, das betonten anlässlich der feierlichen Rückgabe ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ