Ein Ekel, das einfach nicht mehr gehen will

Ute Wehrle

Von Ute Wehrle

Mo, 21. November 2016

Staufen

Das "Theater am Faust" in Staufen bietet mit der Komödie "Der Mann, der zum Dinner blieb" einen kurzweiligen Abend mit überraschenden Wendungen.

STAUFEN. Hoppla – eine vereiste Türschwelle, ein unglücklicher Sturz - und schon hat man den Mann, der eigentlich nur zum Dinner eingeladen war, an der Backe kleben. Und was für einen, denn Rundfunkstar und Sheridan Whiteside ist ein Widerling par excellence, gegen den selbst Fernseh-Ekel Alfred wie ein liebenswürdiger Weihnachtself wirkt. Wie dieser Zyniker seine Mitmenschen terrorisiert, wird derzeit vom "Theater am Faust" in "Der Mann, der zum Dinner kam" schwungvoll in Szene gesetzt.

Die 1939 geschriebene Komödie spielt in Mesalia, einer Kleinstadt in Ohio. Allein schon das nostalgische Bühnenbild ist der Knaller. Die roten Wände mit Gold verziert, wuchtige Plüschsessel, Stehlampe, ein Fernsprechapparat und ein riesiger Christbaum, der Lust auf das bevorstehende Fest machen soll. Doch von weihnachtlicher Stimmung ist man dank des ungebetenen Gastes weit entfernt. Denn Sheridan Whiteside hat sich die Hüfte gebrochen und ist an einen Rollstuhl gefesselt – und damit auch an das ...

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