Katastrophe

Risse in Staufen: 50 Millionen – wer soll das bezahlen?

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mo, 22. November 2010 um 18:01 Uhr

Staufen

Es ist wie eine Heimsuchung: Seit drei Jahren quillt unter Staufen der Boden, drückt dessen historisches Zentrum nach oben und droht die Häuser zu zerstören. Die technische Hilfe ist angelaufen. Doch wer soll die bisher entstandenen Schäden bezahlen?

30 Zentimeter: So stark hat sich die Gasse hinterm Staufener Rathaus in den vergangenen drei Jahren gehoben. Und sie hebt sich weiter. Denn die Anhydritschicht, die sich unter der historischen Altstadt durch eindringendes Wasser in Gipskeuper verwandelt und dadurch aufquillt, ist noch nicht zur Ruhe gekommen. Die Folgen sind unübersehbar. Rund ums historische Rathaus durchziehen breite, aber auch viele dünne Risse die Fassaden, zwischen den Häusern öffnen sich Spalten. Bürgermeister Michael Benitz spricht unumwunden von einer Katastrophe, die seine Stadt erleidet.

Das Gestein quillt auf wie ein Hefekuchen
Ausgelöst worden war die Katastrophe durch eine wohlgemeinte Planung: Das Rathaus sollte 2007 über oberflächennahe ...

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