Konjunktur

Stimmung in Chinas Industrie weiterhin eingetrübt

Seit April steckt das herstellende Gewerbe in China in einem hartnäckigen Stimmungstief. Auch die Daten für den Dienstleistungssektor sind im November schwach ausgefallen.  

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Chinas Industrie kommt nicht in Schwung. (Archivbild)  | Foto: Liu Mancang/XinHua/dpa
Chinas Industrie kommt nicht in Schwung. (Archivbild) Foto: Liu Mancang/XinHua/dpa

Quelle: Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Die BZ-Redaktion hat diese Meldung nicht redaktionell bearbeitet.

Peking (dpa) - Chinas Industrie überwindet ihr Stimmungstief auch im achten Monat in Folge nicht. Nach Angaben des Statistikamtes in Peking lag der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe im November bei 49,2 Punkten. Damit stieg der ökonomische Frühindikator zwar um 0,2 Punkte im Vergleich zum Vormonat, doch verharrt er seit einschließlich April unter dem wichtigen Schwellenwert von 50 Punkten, ab der man von einer Ausweitung der Aktivität in den Betrieben ausgeht. 

Ebenfalls schwach zeigte sich die Stimmung in den Dienstleistungsbetrieben. Hier sank der entsprechende Indexwert des Statistikamtes um 0,6 Punkte auf 49,5 Punkte. Damit liegt er nun ebenfalls unter der wichtigen Marke von 50 Punkten. 

In China drückt schon lange eine Immobilienkrise auf die Wirtschaftsleistung. In Teilen der Industrie herrscht zudem ein erbitterter Preiskampf, der empfindlich auf die Gewinne der Unternehmen drückt. Zudem führte der Handelsstreit mit den USA dazu, dass Firmen auf andere Märkte ausweichen müssen.

© dpa‍-infocom, dpa:251130‍-930‍-359839/1

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