Stopp der Impfung war nicht zu Ende gedacht

Walter Ott

Von Walter Ott (Denzlingen)

Do, 25. März 2021

Leserbriefe

Im Gegensatz zur Meinung im Tagesspiegel kann ich mich nur der Kritik von Karl Lauterbach (SPD) und anderen anschließen. Der Stopp der Impfung mit Astrazeneca war nicht zu Ende gedacht. Was passiert denn, wenn bei den sieben Fällen tatsächlich ein Zusammenhang mit dem Impfstoff hergestellt wird? Werden dann Millionen von Impfdosen vernichtet und ausgerechnet in der Phase ansteigender Inzidenzen tausende Impfungen ausgesetzt? Oder gestattet man Impfungen bei den Personen, unabhängig vom Alter, die ein Risiko von 1:300 000 für die Hirnvenenthrombose eingehen wollen? Denn das Risiko, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben, ist ähnlich gering. Das macht offensichtlich Millionen von Fluggästen keine Bedenken. Walter Ott, Denzlingen