Landesausstellung

Das Reich der Azteken – in Stuttgart wird es wieder sichtbar

Dietrich Roeschmann

Von Dietrich Roeschmann

Fr, 01. November 2019 um 19:02 Uhr

Kultur

BZ-Plus Spektakuläre Schau, überraschend unaufgeregt: "Azteken" – die Große Landesausstellung im Lindenmuseum Stuttgart wartet mit großartigen Exponaten auf.

Eufrosina Cruz Mendoza steht in groß gemusterten Gewand auf der Bühne, die Haare zu einem dicken Zopf geflochten. Eine Hälfte von ihr sei in den Bergen geblieben, sagt sie, dort, wo sie geboren wurde. Die andere aber stehe heute hier, in Mexiko-City, der zweiten urbanen Überbauung des längst trocken gelegten Texoco-Sees, von den Spaniern errichtet auf den Trümmern der von Hernán Cortés und seinen Soldaten zerstörten Kultur der Azteken. Sie habe ihr Leben lang gegen die Unsichtbarkeit der Indigenen gekämpft, mit der sich die Nachfahren Montezumas in Mexiko bis heute konfrontiert sehen. Mit Erfolg: Cruz wurde als erste Abgeordnete ins mexikanische Parlament gewählt, die mit einem der 63 indigenen Idiome des Landes als Muttersprache aufwuchs. "Sichtbarkeit bedeutet Freiheit", sagt die 39-Jährige am Ende ihres Vortrags bei der letztjährigen TEDx-Konferenz in Mexiko-Stadt.
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